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Ein Armaturenbrett war mal ein Brett mit Armaturen. Bis in die 1930er Jahre war das der Standard. Ein Holzbrett. Löcher rein. Armaturen befestigt. Das Grundprinzip gilt bis heute. Im Laufe der Zeit wurden die Formen komplexer. Die Instrumente wurden besser integriert. Die Zahl der Funktionen nahm zu. Kamen unsere Altvorderen mit 2 bis 3 Zeigerinstrumenten aus, wuchs die Zahl der Knöpfe, Lämpchen und Zeiger mit jeder Fahrzeuggeneration.

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Dagmar Kumbier und Friedemann Schulz von Thun haben mit dem Buch Interkulturelle Kommunikation: Methoden, Modelle, Beispiele einen Sammelband über interkulturelle Missverständnisse, interkulturelle Irritationen, interkulturelles Zusammenleben und interkulturelles Leben herausgebracht. Schlüssig. Kompakt. Informativ.

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Die CES 2016 in Las Vegas setzte einen Trend der letzten Jahre fort. Fahrzeughersteller und  Zulieferer nehmen immer mehr Raum rein. War die Northhall bis vor ein paar Jahren noch die Halle mit den Bumm-Bumm Jungs, dicke Lautsprecher, dicke Kabel, dicker Sound, tummeln sich heute dort Firmen wie Audi, VW, Ford, Mercedes, Toyota, Kia, Fiat Chrysler, Bosch, ZF und Denso. Im Mittelpunkt stehen Cockpitkonzepte. Elektronik. Konnektivität. Autonomes Fahren. Das physische Fahrzeug tritt hinter seine Applikationen, seine Rolle in der Welt der Mobilität und sein digitales Erscheinen zurück.

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Am 11. und 12. November 2015 fand die 14. Ausgabe der Konferenz Automobil Interieur statt. Untertitel Lebensraum und Arbeitsplatz. Zwei Tage Vorträge zu allen Aspekten des Fahrzeuginnenraums. Eine Werksführung bei Faurecia. Ein Abendessen in gemütlicher Atmosphäre. Runde Sache.

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Frank Rinderknecht ist verrückt. Er ist der erste, der das zugibt. Und kommuniziert. Verrückt im Sinne von verrücken. Also Dinge bewegen. Woanders positionieren. Neue Sichtweisen schaffen. Geht nicht gibt es für ihn nicht. Vom Easy Rider Lenker fürs Fahrrad über das Tuning vom allem, was fährt bis zum tauchenden Auto. Seine Vision von der Zukunft der Mobilität, von der Zukunft des Fahrens, der Zukunft der menschlichen Gesellschaft gießt er jedes Jahr in ein Fahrzeug. Ein Konzept, mit dem er die Wirklichkeit herausfordert. Unser Denken konfrontiert. Unsere Wahrnehmung verändert. Eine aufregende Studie. Aufregend in jeder Hinsicht. Aufregend im Sinne von spannend. Packend. Faszinierend. Viele regen sich darüber auf. Äußern Unverständnis. Ablehnung. Alles Spinnerei. Jedes Jahr stößt Rinderknecht einen Diskurs über die Zukunft des Fahrens an. Über Mobilität. Über Emotionen. Über uns. Darüber, wie wir leben. Wie Mensch und Technik integriert werden.

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Zweiter Teil der kleinen Reihe zu interkultureller HMI Gestaltung. Heute das Thema Farben und ihre Konnotationen. Die Bedeutung, die sie in verschiedenen Kulturen haben. Wieder der Hinweis, dass es im Einzelfall auch andere Bedeutungen für bestimmte Farben geben kann. Dass jeder eine Farbe auch anders sehen oder interpretieren kann. Farben stehen im in Kontexten. Haben in anderen Zusammenhängen andere Bedeutungen. Rot steht auf einem Armaturenbrett für für eine Warnung oder eine Gefahr. In der Kommunikation zwischen zwei Menschen für Liebe. Und in einem zwielichtigen Großstadtviertel für nochmal etwas ganz anderes.

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Beim Schreiben über Kultur  tritt man immer in die Klischeefalle. Stereotypen verführen zur Vereinfachung und zur Verallgemeinerung. Hier sollen sie nur dem Verständnis dienen. Bei der Beschäftigung mit Kultur wird nie die Realität beschrieben. Sondern immer nur ein generisches Konstrukt. Wenn über „die Amerikaner“ oder „die Asiaten“ geschrieben wird, kann jeder aus eigener Erfahrung ein Gegenbeispiel nennen.

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Erinnert sich noch jemand an die frühen Zeiten? In denen das Anschließen eines Druckers an einen Computer eine Aktion von Stunden war? Die eigentlich nur von Experten bewältigt werden konnte? Erst musste der Drucker verkabelt werden. Dann mussten Hardwareeinstellungen an Rechner und Computer vorgenommen werden. Oft mit DIP-Switches. Ohne Beschriftung. Extrem klein. Irgendwo versteckt. Danach kam die Installation von Treibern. Verschiedene Versionen für verschieden Hardware und Betriebssysteme. Am Ende stand, mit ein wenig Glück, der erste Ausdruck. Die Installation meines letzten Druckers war dagegen ein Kinderspiel: USB Kabel einstecken. Zwei Minuten warten. Bis die Software automatisch installiert war. Fertig. Vereinfachung bringt Usability.

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Untertitel „Missverständnisse-Verständigung“. In erster Linie wohl ersteres. Broszinsky-Schwabe startet mit großzügigen Überflügen zu den Themen Kommunikation und Kultur. Bei Kommunikation geht es nicht nur um verbale Kommunikation, sondern auch um Symbole, Gesten und Körperhaltungen. Dann kommen die Klassiker der Kultur. Hofstede. Hall. Trompenaars. Gudykunst. Danach könnte es interessant werden, wenn Unterschiede und Missverständnisse in der Kommunikation besprochen werden. Kulturell bedingte Unterschiede in der Wahrnehmung und Nutzung von Zeit und Raum werden diskutiert. Rituale. Werte. Fremdheit. Am Ende steht ein Plädoyer für mehr interkulturelle Kompetenz.

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